
Magna Steyr bestätigt wieder die hervorragenden Leistungen der Fidia Frässysteme
Im Rahmen der Expansion der kanadischen Industriegruppe Magna, die seit mehr als 60 Jahren weltweit im Automobilsektor tätig ist, übernahm Magna Steyr Italia im Jahre 2008 Avio Model. Dieses Unternehmen, das auch eine Produktionsstätte in Shanghai, China, besitzt, ist ein unabhängiger Partner für wichtige OEM Hersteller in der Entwicklung und Produktion von Kontrollwerkzeugen wie Cubing Modelle und Schablonen. Zu den Kunden gehören unter anderem FCA, VW, PSA, Volvo und Suzuki.
In der Hauptproduktionsstätte in La Loggia (Turin) arbeiten 23 Angestellte, unter ihnen Entwickler, Maschinenbediener und Abnahmeprüfer. Nach einem beachtlichen organisatorischen Wandel und einer weiteren technischen Erneuerung durch den Kauf einer Fidia GTF2214/QA-4200 konstruiert das Unternehmen hauptsächlich mechanische Aluminiumsysteme zur Überprüfung und Kontrolle von Karosseriekörpern und deren Komponenten vor der Vorbereitung der Formpressen für die Massenproduktion. Wir haben Giorgio Braghin, den Produktionsmanager, gebeten, mit uns über die Aktivitäten seines Unternehmens im Zusammenhang mit dem Einsatz von Fidia Fräsmaschinen zu sprechen.
Im Rahmen der Expansion der kanadischen Industriegruppe Magna, die seit mehr als 60 Jahren weltweit im Automobilsektor tätig ist, übernahm Magna Steyr Italia im Jahre 2008 Avio Model. Dieses Unternehmen, das auch eine Produktionsstätte in Shanghai, China, besitzt, ist ein unabhängiger Partner für wichtige OEM Hersteller in der Entwicklung und Produktion von Kontrollwerkzeugen wie Cubing Modelle und Schablonen. Zu den Kunden gehören unter anderem FCA, VW, PSA, Volvo und Suzuki.
In der Hauptproduktionsstätte in La Loggia (Turin) arbeiten 23 Angestellte, unter ihnen Entwickler, Maschinenbediener und Abnahmeprüfer. Nach einem beachtlichen organisatorischen Wandel und einer weiteren technischen Erneuerung durch den Kauf einer Fidia GTF2214/QA-4200 konstruiert das Unternehmen hauptsächlich mechanische Aluminiumsysteme zur Überprüfung und Kontrolle von Karosseriekörpern und deren Komponenten vor der Vorbereitung der Formpressen für die Massenproduktion. Wir haben Giorgio Braghin, den Produktionsmanager, gebeten, mit uns über die Aktivitäten seines Unternehmens im Zusammenhang mit dem Einsatz von Fidia Fräsmaschinen zu sprechen.
Bitte beschreiben Sie kurz die Aktivitäten der Produktionsstätte in La Loggia innerhalb der Magna Steyr Group.
Unser Fokus liegt hauptsächlich auf der Herstellung von Cubing Modellen, oder von aus Aluminiumblöcken gefrästen Strukturen, die Karosseriekörper im Maßstab 1:1 nachbilden und Schablonen für einzelne Komponenten wie Kühlerhauben, Stoßdämpfer oder Seitenteile. Innerhalb der Magna Stayr Gruppe sind wir das einzige Unternehmen für diese Art von Bearbeitungen.
Unsere Arbeit beginnt, sobald wir vom Hersteller die mathematischen Berechnungen der gesamten Karosserie erhalten. Unser technisches Büro definiert den Bearbeitungsprozess und entwickelt die Werkzeuge die zur Herstellung der Cubing Modelle und der Schablonen benötigt werden.
Wenn der Kunde die Freigabe erteilt hat, beginnt der Herstellungsprozess, hauptsächlich basierend auf dem Einsatz von 3- und 5-achsigen Fräsmaschinenmit numerischen Steuerungen.
Vereinfacht ausgedrückt, fräsen wir auch die mathematischen Testmodelle.
Fidia an der Seite des Magna Steyr Engineering Centre in Shanghai
Infolge der fortwährenden ökonomischen und industriellen Entwicklung in China und der profitablen Zusammenarbeit mit Magna Steyr, lieferte Fidia auch zwei Fräszentren - GTS3214-6000.045 und K214.095 - an Magna Steyr Engineering in Shanghai. Die konstante Anforderung nach verringerten Produktionszeiten und Einführung auf dem Markt ist eine der Hauptherausforderungen in einem dynamischeren weltweiten Automobilmarkt. Sie ist auch der Grund für das Vertrauen, das einer der größten multinationalen Konzerne auf dem asiatischen Markt in die Produkte von Fidia setzt.
Welches sind die entscheidenden Faktoren für eine solche Aktivität in einem so wettbewerbsfähigen Szenario wie der Automobilindustrie?
Ein strategischer Faktor, der uns in der herausfordernden Umgebung rivalisierender Automobilhersteller wettbewerbsfähig macht, ist zweifelsohne die hohe Produktivität. Wenn wir die Bearbeitungszyklen zur Herstellung von ähnlichen Cubing Modelle vergleichen, haben wir durch den Einsatz der Maschine aus der Fidia GTF Baureihe die Bearbeitungszeit um ungefähr 30-35% reduziert. Ein beachtliches Resultat, das dadurch erreicht wird, dass des möglich ist, eine große Bearbeitungsfläche mit nützlichen Verfahrwegen von 3,5 (Y), 6,0 (X) und 1,4 (Z) Metern mit hoher Geschwindigkeit zu bearbeiten, auch im mannlosen Betrieb.
Haben wir durch den Einsatz der Maschine aus der Fidia GTF Baureihe die Bearbeitungszeit um ungefähr 30-35% reduziert
Welche Fidia Maschinen haben Sie momentan in Ihrem Maschinenpark?
Vor mehr als 16 Jahren, 2001, kaufte Emidio Paolini, der Eigentümer von Avio Model, die erste Fidia Maschine mit beweglichem Fahrständer, eine K211, die auch für Bearbeitungen im Luftfahrtsektor eingesetzt wurde, die heute, nach der Übernahme durch Magna, nicht mehr durchgeführt werden. Unsere Geschäftsbeziehung mit Fidia hat sich seither weiterentwickelt und gefestigt hin zu einer konstanten und profitablen Zusammenarbeit; dem bestehenden Maschinenpark fügten wir eine GTF 2214, eine GTF 3514 und erst kürzlich eine neue GTF2214 mit einer Fidia C20 Steuerung hinzu, einem starken Partner für den profitablen Einsatz der Maschine.
Die Tatsache, dass man es nur mit einer Firma zu tun hat für Maschine, Steuerung und gewisse darin integrierte hochentwickelte Vorrichtungen, ist zweifelsohne ein großer Vorteil. Wir arbeiten in zwei Schichten und bekommen bei Fidia ausgezeichneten Service und das auch noch ganz in der Nähe. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Austauschbarkeit unserer Maschinenbediener. Pro Schicht arbeitet eine Person an jeder Fräsmaschine und wir beschäftigen acht Maschinenbediener. Darüber hinaus haben wir in der Belegschaft noch zwei ehemalige Maschinenbediener, die mit der Fidia Steuerung vertraut, und, wenn nötig, in der Lage sind, eine Maschine zu bedienen. Alle verfügen über gute Kenntnisse der Technologie und der Arbeitsweise der Fidia-Maschinen und jeder Maschinenbediener ist jederzeit in der Lage, jeden anderen Maschinenbediener zu ersetzten, sogar in China, wo wir zwei weitere Fidia Fräsmaschinen haben – eine GTF 35 und eine K 214.
Die 3- und 5-achsigen GTF Gantry Maschinen sind perfekt für die Bearbeitung unserer Cubing Modelle und Schablonen
Von der Technologie der mobilen Fahrständer der K-Baureihe hin zur Portaltechnologie der der GTF Gantry-Baureihe: welches sind die Gründe für Ihre Wahl und wo liegen die Vorteile?
Die 3- und 5-achsigen GTF Gantry Maschinen sind perfekt für die Bearbeitung unserer Cubing Modelle und Schablonen: wir setzen sie im kompletten Bearbeitungsprozess ein, vom Schruppen bis hin zum Schlichten. Wie gesagt, die Strategien haben sich mit der Notwendigkeit, die Produktionskapazität und die Bearbeitungsgenauigkeit zu erhöhen, verändert. Die Organisation der Werkstatt erfordert größere Bearbeitungsräume die es uns ermöglichen, Mastermodelle für ganze Fahrzeuge zu fräsen, oder zwei symmetrische Werkstücke zu bearbeiten.
Geschwindigkeit ist für uns ein strategischer Faktor, für den wir besonders geschätzt werden. Für Unternehmen wie das Unsere, die Cubing Modelle fräsen, ist die Qualität des Endprodukts ein extrem wichtiger Mehrwert.
Während der Entwicklungsphase suchen wir nach einer Lösung, die das Fräsen vereinfacht. Sehr viel später bringen wir das auf die Maschine und ein großer Arbeitsraum ermöglicht eine bessere Optimierung des Fräsprozesses, auch im unbemannten Betrieb. Das modulare Konzept von Fidia gibt den GTF Fräsmaschinen größere Vielseitigkeit in der Konfiguration bezüglich der Positionierung des Werkstückes.
Im aktuellen technologischen Klima erfordern die wachsenden Anforderungen an die Produktivität immer höher entwickelte Lösungen …
Ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der Produktivität resultiert zweifellos aus einer interessanten Lösung, die Fidia an der GTF-Baureihe eingeführt hat: nämlich dem HMS. Mit diesem einzigartigen System kann unser Bediener mit einfachen direkt auf der Maschine durchgeführten Operationen den Fräskopf in regelmäßigen Abständen überprüfen und aufzurüsten, um so alle geometrischen Fehler zu erkennen und zu kompensieren. Alle drei Monate nutzen wir das HMS System zur Überprüfung der Softwarekompensation.
Die Korrektur der Geometrie nach dem Fräsen von vier oder fünf Blocks, das Messen von Abweichungen im bi-rotativen Kopf und das schnelle Resetten von genauer Bearbeitung, wann immer notwendig, ermöglicht es uns, kostenintensive Serviceeinsätze zur verringern – wenn nicht sogar ganz zu vermeiden – folgerichtig mit einem Rückgang der Maschinenausfallzeiten!
Die Möglichkeit, auf Sicht eine Neuausrichtung durchführen zu können, ist ein wirklicher Vorteil für uns Modellierer. Das geht nur mit Fidia.
Giorgio Braghin wurde im ‘Car Design’ Sektor ausgebildet. Was schätzen Sie mit Ihrer Erfahrung als Modellierer am meisten an unseren Produkten?
Wir vom Stylisting haben gerne die Möglichkeit zu ‘nuancieren’ durch CQA Korrekturen per Handrad. Die Möglichkeit, auf Sicht eine Neuausrichtung durchführen zu können, ist ein wirklicher Vorteil für uns Modellierer. Das geht nur mit Fidia.
Was sind Ihrer Ansicht nach die neuen Herausforderungen, die mit der Industrie 4.0 vor uns liegen, und wie werden sie Ihre Anwendungen beeinflussen?
Ich denke, die Stereolithographie wird zu großen Veränderungen führen, aber wir nutzen sie für kleine Teile, während wir für Routinebearbeitungen unsere Praxis beibehalten werden mit der starken Technologie, die wir haben. Und ich muss sagen, dass wir, durch die erreichte exzellente Produktivität, sehr zufrieden mir den in Fidia getätigten Investitionen sind.